Was als nächstes kommt: Landmark Spotter, Nachthimmel und Plane Spotter

· Kim Engels

Skyty 1.0 erschien am 10. April. Dieses Release war das Fundament: Offline-Karte, GPS, Höhe, Aufzeichnung. Alles, was wir von hier aus draufbauen, beantwortet dieselbe Frage besser. Was sehe ich gerade aus dem Fenster?

Mich fragen Leute manchmal, was das eigentliche Feature sei, das Killer-Feature. Ehrliche Antwort: das Killer-Feature ist die Offline-Garantie — alles andere rendert obendrauf. Die Roadmap unten ist nur das Rendering. Drei Releases bis Ende 2026.

v1.1 — Landmark Spotter (geplant Mai 2026)

Einmal tippen. Sieh die Berge, Seen, Vulkane, Inseln, Kaps und Städte, über die du fliegst — sortiert nach Relevanz, beschriftet nach Flugzeugseite (links oder rechts).

Technisch: ~6 800 kuratierte Points of Interest weltweit, in der App als kleines JSON gebündelt, abgefragt mit einem Bounding-Box-Vorfilter und einem Haversine-Distanz- + Relevance-Ranking. Alles offline. Kein Netzwerk-Call beim Tap.

Free-Tier zeigt die drei nächstgelegenen POIs. Premium schaltet alle Treffer plus ein Event-Overlay frei (Raketenstarts, Vulkan-Aktivität, Polarlicht-Prognosen), wenn du in Reichweite bist und später irgendeine Form von WLAN hast.

Warum das zuerst: das ist die Frage, die Reisende am häufigsten laut aussprechen. “Welcher Berg ist das?” Sie offline zu beantworten ist genau Skytys Job.

v1.2 — Nachthimmel (geplant Juli 2026)

Schau aus dem Fensterplatz nach oben in die Sterne. Skyty zeigt dir die Sternbilder und hellen Planeten, die aus deiner aktuellen Höhe und Heading sichtbar sind, mit einem Trick, den niemand sonst macht: es berücksichtigt den abgesenkten Horizont auf Reiseflughöhe.

Auf FL350 fällt der geometrische Horizont um etwa 3,4° unter die echte Horizontale. Das reicht aus, um Sterne und Planeten freizulegen, die für einen Bodenbeobachter hinter der Erde verborgen wären. Die meisten Stern-Apps modellieren das nicht. Skyty schon — damit das, was am Bildschirm ist, dem entspricht, was du tatsächlich siehst.

Die Ansicht aktiviert sich automatisch zur bürgerlichen Dämmerung (Sonne unter −6°) und schläft beim Sonnenaufgang wieder ein. Es gibt einen manuellen Toggle. Stern-Daten sind der Yale Bright Star Catalogue (~500 Sterne bei Magnitude ≤ 4), Planetenpositionen werden aus VSOP87-Reihen berechnet. ~80 KB total. Gebündelt.

Warum das zweite: Nachtflüge sind die Zeit, in der der Sitz-Bildschirm am wenigsten nützlich ist und die Aussicht am magischsten. Skyty soll die App sein, zu der du im Dunkeln greifst.

v1.3 — Plane Spotter (geplant September 2026)

Du siehst ein anderes Flugzeug aus deinem Fenster. Du tippst einen Button. Skyty erfasst den Moment — deine Position, deine Höhe, dein Heading, die Zeit. Später, wenn du Netzwerk hast, löst die App es auf: welcher Flug das war, welcher Flugzeugtyp, wohin er flog, wie hoch, wie schnell.

Das ist das einzige Feature auf der Roadmap, das Netzwerk braucht — aber nur im Nachhinein. Die Erfassung ist offline. Die Auflösung passiert, wann immer du wieder verbunden bist, durch Abfrage von ADS-B-Historie (OpenSky und FlightRadar24-kompatible Anbieter). Deine Spot-Historie lebt für immer in der App.

Warum das dritte: das technisch interessanteste Feature und der größte “Wow”-Moment, wenn es funktioniert. Wir wollen es nageln, nachdem die einfacheren Offline-Features stabil sind.

Nach v1.3

Ein paar Dinge liegen im Backlog und werden eventuell 2026 ausgeliefert:

Echte Ideen, aber wir halten den Scope eng. Ein Flagship-Feature pro Release, poliert, dann ausliefern.

Wie wir entscheiden, was als nächstes kommt

Zwei Filter:

  1. Beantwortet es eine Frage, die Reisende tatsächlich stellen? (Was ist draußen? Wann geht die Sonne unter? Ist das ein Gewitter?)
  2. Geht es offline, oder mit Offline-First-Erfassung und Post-Flight-Auflösung?

Alles, was ständiges Netzwerk braucht oder den “wird wirklich gefragt”-Test nicht besteht, fliegt raus.

Wenn du ein Feature siehst, das du gern hättest — die E-Mail ist hello@skyty.app. Wir lesen jede Nachricht.